Die Kamera als wichtigstes Werkzeug für Produktaufnahmen

By 30. Oktober 2017Freistellen
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Bevor Sie mithilfe einer Bildbearbeitung anfangen zu experimentieren oder Fotos freistellen möchten, sollten Sie sich unbedingt um perfekte Produktfotos kümmern. Diese gelingen am besten, wenn Sie sich wirklich gut mit Ihrer Kamera auskennen. Insbesondere Anfänger, die zuvor nur Urlaubsfotos erstellt haben, können wesentlich mehr aus Ihrer Kamera herausholen als diese vielleicht denken.

Warum die eigene Kamera so wichtig ist?

Stellen Sie sich die Frage, was Ihre Kamera eigentlich alles kann. Überprüfen Sie, welche Funktionen geboten werden. Natürlich ist der Einsatzzweck einer einfachen Kompaktkamera deutlich eingeschränkter als zum Beispiel bei einer Spiegelreflexkamera. Dennoch benötigen Sie für gute Produktfotos eigentlich nicht ein Profigerät. Viele moderne Digitalkameras und hier insbesondere die sogenannten Bridgekameras überzeugen nicht nur mit einem guten Funktionsumfang, sondern auch mit einer guten Bildqualität.

Unabhängig vom verwendeten Modell sollten Sie Ihre Kamera genauestens studieren. Verlassen Sie sich nicht auf die Automatikprogramme, die wirklich nur gut für Schnappschüsse oder Urlaubsfotos sind. Nach Möglichkeit sollten Sie diese Programme alle ausschalten und wirklich nur manuell fotografieren.

Die manuelle Blendeneinstellung

Sehr wichtig ist eine manuelle Veränderung des Blendenwertes. Die Blende wird in aller Regel durch ein keines f dargestellt und gibt über die folgende Zahl den Bruchteil der Belichtungszeit an. Blende f11 steht für einen hohen Tiefenschärfebereich, sodass auf dem Foto sowohl das Motiv als auch der Hintergrund scharf abgebildet werden. Blende f4 erreicht dagegen nur eine schwache Tiefenschärfe. Hierbei wird lediglich das Motiv scharf abgelichtet und der Hintergrund verschwimmt in Unschärfe. Für Produktaufnahmen sollten Sie testen, welche Bereiche Ihres Produktes scharf abgelichtet werden sollen. Notfalls müssen Sie hier einen Kompromiss schließen und es beispielsweise mit Blende f8 probieren.

Die Bildspeicherung

Nicht unwichtig ist später auch das verwendete Speicherformat der Kamera. Moderne Kompaktkameras können teilweise die Fotos auch im Rohformat RAW abspeichern. Diese belegen zwar viele Megabyte auf der Speicherkarte, jedoch können Sie dieses Format mit jeder Bildbearbeitung gut bearbeiten. Auf Wunsch lassen sich diese Aufnahmen später immer noch in das beliebte JPEG-Format umformatieren. Wer jedoch nicht die Zeit für eine nachträgliche Bearbeitung hat oder doch lieber einen professionellen Freistellerservice beauftragen möchte, der kann die Fotos natürlich auch direkt im JPG-Format abspeichern.

Der Weißabgleich

Für die Wiedergabe von Farben ist es besonders wichtig, dass Sie mit Ihrer Kamera einen Weißabgleich vorgenommen haben. Hierfür müssen Sie Ihr Set für die Produktfotografie aufbauen und schon mit dem passenden Hintergrund und der künstlichen Beleuchtung ausstatten. Bei einigen Kameras lässt sich ein manueller Weißabgleich vornehmen. Platzieren Sie einen weißen Karton (notfalls ein Blatt Druckerpapier) an der Stelle, wo später das Objekt aufgebaut werden soll. Entsprechend den Vorgaben für den manuellen Weißabgleich können Sie Ihre Kamera so einstellen, dass weiße Objekte auch wirklich weiß wiedergegeben werden. Genaue Hinweise finden Sie in der Anleitung zu Ihrer Kamera. Der Weißabgleich führt gleichzeitig dazu, dass auch die übrigen Farben korrekt wiedergegeben werden.

Was passiert mit den Fotos?

Nachdem Sie Ihre ersten Produktfotos erstellt haben, sollten Sie nur noch diejenigen aussuchen, die auch wirklich das Motiv von der besten Seite her zeigen. Scheuen Sie sich nicht, brauchbare Fotos sofort auszusortieren. Sollen diese Aufnahmen auf einschlägigen Onlineplattformen veröffentlicht werden, ist es wichtig zu wissen, welche Voraussetzungen hier gewünscht werden. Große und bekannte Shops akzeptieren in erster Linie Fotos mit neutralem Hintergrund. Wenn Sie bei einem Motiv Haare freistellen möchten, wird es mit der eigenen Bildbearbeitung schon etwas schwierig. Sie können durchaus kostenlos Bilder online freistellen lassen. Hierzu wenden Sie sich am besten an einen Freistellservice, der Ihnen testweise die gewünschten Aufnahmen zur Verfügung stellt. Bei größeren Mengen müssen Sie sich jedoch dort registrieren.

Interesse? Gerne beraten wir Sie ausführlich zu unseren Serviceleistungen und bieten Ihnen einen kostenfreien Testfreisteller an. Kontaktieren Sie uns!

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