Ein Portrait optimal freistellen

By 24. Oktober 2018 Freistellen
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In einigen Fällen benötigen Sie ein Portrait, welches vom Hintergrund losgelöst sein muss. Grund hierfür ist, dass Personen vor einem beruhigten Umfeld oder sogar gar keinem Hintergrund darzustellen. Hierbei kann schon beim Fotografieren vieles falsch gemacht werden. Nachfolgend sollen einige Tipps vorgestellt werden, wie Sie sich das Fotos freistellen vereinfachen können.

Suchen Sie sich einen beruhigten Hintergrund für Ihr Motiv aus

Für ein Portrait wird in aller Regel nur der Oberkörper einer Person abgelichtet. Um einen einheitlichen Hintergrund zu erhalten, sollten Sie am Morgen oder am Abend zur blauen Stunde mit dem Model nach draußen gehen. Suchen Sie sich hier einen Hintergrund ohne störende Hochhäuser, Industrieanlagen, Bäumen und anderen Hindernissen aus. Bestenfalls gehen Sie auf eine kleine Anhöhe, damit der Himmel den überwiegenden Teil des Bildhintergrundes ausmacht. Zusätzlich gehen Sie als Fotograf noch etwas in die Knie, um auch wirklich alle störenden Hintergründe zu vermeiden. Das Gesicht bzw. der Oberkörper Ihres Models sollten nur vor dem blauen Himmel abgelichtet werden. Kleiner Tipp am Rande: Vergessen Sie nicht ein Blitzlicht als Gegenblitz zu verwenden, wenn das Licht von hinten kommt. Auf diese Weise wird das Motiv optimal von vorne ausgeleuchtet. 

Auf das Objektiv kommt es an

Vielleicht steht kein ruhiger Hintergrund zur Verfügung. Wenn Sie in diesem Fall ein Standard-Kit-Objektiv wählen, wie zum Beispiel das beliebte 18-55 mm Objektiv, der kann damit zwar das gesamte Foto relativ gut belichten, jedoch bleibt auch der Hintergrund knackig scharf. Dies kann später bei der Bildbearbeitung zum Freistellen Schwierigkeiten bereiten. Stattdessen sollte mit einer längeren Brennweite, zum Beispiel 85 mm, ein Foto geschossen werden. Im direkten Unterschied wird sofort erkennbar, dass der verhältnismäßig unruhige Hintergrund in Unschärfe zerfließt. Mit einem Teleobjektiv wird der Hintergrund noch stärker verdichtet. Diese Unschärfe hat beim Bilder freistellen viele Vorteile. Durch den unscharfen Hintergrund kann später eine Freistellungssoftware die scharfen Umrisse des Motivs wesentlich besser erfassen.

 Mit Blitzlicht freistellen

Wenn vor einem unruhigen Hintergrund eine Portraitaufnahme erstellt werden muss, können Sie auch ein Blitzlicht einsetzen. Wer schon einmal am helllichten Tag mit Blitz fotografiert hat, wird feststellen, dass der Hintergrund hierdurch künstlich abgedunkelt wird. Der Kamerasensor geht hier von einer Überbelichtung aus und dunkelt das Bild folglich ab. Jedoch wird das Portrait selbst optimal ausgeleuchtet. Der Hintergrund zerfließt in dunkler Unschärfe. Diese wird noch unterstützt, wenn ein kleines Teleobjektiv eingesetzt wird. Auch dieser dunkle Hintergrund eignet sich sehr gut, um diesen später mit einer Bildbearbeitungssoftware oder einem Freistell-Tool auszuschneiden.

Natürlich geht es auch mit einem professionellen Freistellerservice 

Wer sich nicht die vorgenannte Mühe machten möchte, der kann seine Fotos auch an einen professionellen Freistellservice online hochladen. Hier bearbeiten erfahrene Servicemitarbeiter Ihre hochgeladenen Fotos und können auch schwierige Motive perfekt vom Hintergrund lösen. Andererseits können Sie diesen Profis aber auch die Arbeit etwas erleichtern, wenn Sie dennoch sich an die oben genannten Tipps halten.

Ein solcher Service kann online auch kostenlos getestet werden. Damit haben Sie die Möglichkeit, sich vor einer größeren Auftragsvergabe von der Qualität zu überzeugen. Immerhin sparen Sie durch ein Auslagern dieser Arbeiten an einen Bildbearbeitungsservice sehr viel Zeit, die Sie anderweitig zum Fotografieren nutzen können.

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