Schub für den Möbel-Onlinehandel: Plus 25 Prozent

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Dass der Mode-Markt im Online-Handel boomt, ist praktisch jede Woche irgendwo zu lesen. Gerade in diesen Wochen, in denen die Online-Händler im Weihnachtsgeschäft noch einmal richtig Umsatz machen, wird von Erfolgsgeschichten kleiner und großer Online-Händler mit Jeans, T-Shirt, Schuhen und Co. berichtet. Wir wollen einmal in andere Segmente schauen und zeigen, dass manchmal auch ganz woanders ein gutes Geschäft zu machen ist.

Da ist zum Beispiel der Möbel-Handel. Früher nahezu undenkbar im E-Commerce. Zu groß, zu sperrig, zu komplizierte Logistik, zu unkomfortable Retoure. Die Liste der Einwände war lang. Doch neue Zahlen beweisen, dass sich das Blatt gewendet hat. In diesem Jahr wurde in Deutschland mit Möbeln ein Umsatzplus von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gemacht. Das sind selbst im verwöhnten Online-Handel Zahlen, die aufhorchen lassen.

Ein anderes, bisher verschmähtes Segment, ist der Online-Handel mit Lebensmitteln. Was in anderen europäischen Ländern wie Großbritannien schon fast zum Alltag gehört, wollte in Deutschland nicht funktionieren. Der Deutschen schlurft eben gern zwischen Supermarkt-Regalen entlang, hat den Joghurt gern in der Hand, bevor er ihn in den Warenkorb legt.

Doch auch hier geht es langsam voran. Christoph Wenk-Fischer, Geschäftsführer des Bundesverbands e-Commerce und Versandhandel, sagt: „Wir glauben, dass wir in diesem Jahr die eine Milliarde Euro Umsatzmarke im Lebensmittelbereich online knacken können. Also die Weihnachtsgans kommt vielleicht diesmal online bestellt.“ Na dann, guten Appetit.

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