Versteckte Kosten im E-Payment: So teuer ist es wirklich

By 23. März 2017Onlineshop
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Diese Studie wird so manchen Online-Händler aufschrecken lassen. Forscher der Universität Regensburg haben herausgefunden, dass E-Payment-Verfahren deutlich teurer sind, als es auf den ersten Blick scheint. In Zahlen: Zum Teil fast viermal so teuer! Die wahren Kosten der Impulskäufe.

Der Grund: Viele Online-Händler achten bei der Entscheidung für Paypal, Sofortüberweisung oder andere Zahlungswege nicht auf die tatsächlichen Gesamtkosten. Online-Händler interessieren sich für direkte Kosten, wie z.B. für Transaktionskosten, lassen jedoch indirekte Kosten weitestgehend außer Acht. Wichtige Punkte: Manuelle Nachbearbeitung von Zahlungen (Zeit) und Zahlungsausfälle (Gebühren). Diese indirekten Kosten erhöhen die Gesamtkosten teilweise massiv.

Die hier kostenlos abrufbare Studie „Gesamtkosten von Zahlungsverfahren – Was kostet das Bezahlen im Internet wirklich?“ Eine empirische Erhebung im deutschen Online-Handel“ kann hier eingesehen werden. Die Studie zeigt, dass die von den Gesamtkosten her günstigste Variante die Sofortüberweisung ist. Allerdings bei weitem nicht das bevorzugteste Modell.

In der Gunst der Online-Händler steht die Vorkasse an erster Stelle. Laut der Untersuchung ist diese von vielen Online-Händlern wohl intuitiv gewählte Zahlungsart auch gar keine schlechte Wahl. Bei der Betrachtung der Gesamtkosten liegt die Vorkasse an dritter Stelle. Nur Sofortüberweisung und die abgesicherte Lastschriftzahlung sind günstiger. Aber: Von den Gesamtkosten her ist die Vorkasse immer noch fast doppelt so teuer wie die Sofortüberweisung.