Richtiger Umgang mit dem Freisteller-Tool

By 9. Januar 2018Freistellen
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Zur Königsdisziplin der Bildbearbeitung gehört das Freistellen von Motiven. Hierzu kann natürlich eine professionelle Software, wie zum Beispiel Photoshop, eingesetzt werden. Eine Alternative kann beispielsweise auch das kostenfreie Programm GIMP sein. Jedoch handelt es sich hierbei um sehr umfangreiche Bildbearbeitungsprogramme, die eine geraume Einarbeitungszeit erfordern. Gerade in der Produktfotografie müssen die Hintergründe sorgsam gewählt werden. Viele Betreiber von Online-Shops akzeptieren nur neutrale bzw. weiße Hintergründe. Diese Aufgabe kann ein gutes Freisteller-Tool übernehmen. Hierbei handelt es sich nicht um ein umfangreiches Bildbearbeitungsprogramm, sondern um ein echtes Tool, welches nur die alleinige Aufgabe hat, Produktfotos freistellen zu können.

Ein Freisteller-Tool mit zwei Funktionen

Auf dem Markt wird eine Vielzahl an Freisteller-Tools angeboten. Einige davon kommen mit nur zwei Funktionen aus. So verfügen diese Tools beispielsweise über einen blauen Markierstift, mit dem das freizustellende Objekt gekennzeichnet wird und einen roten Marker, mit dem alle Bildbereiche markiert werden, die später durch einen neutralen Hintergrund ersetzt werden sollen. Je nach Programm sind noch weitere Funktionen enthalten, die eine etwas einfachere Bearbeitung zulassen.

Hierzu gehört beispielsweise das Auto Masking. Dabei handelt es sich um eine Programmfunktion, mit der das Freisteller-Tool selbst in der Lage ist, automatisch das Motiv vom Hintergrund zu trennen. Häufig muss hier nur ein Punkt innerhalb des Motivs angeklickt werden und ein Punkt außerhalb des Motivs. Mithilfe der unterschiedlichen Farbgebung wird dann der Hintergrund automatisch gelöscht.

Welche Freisteller-Tools gibt es?

Die nachfolgende Auflistung erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da der Markt hier sehr dynamisch ist. Die folgenden Programme sollen daher beispielhaft erwähnt werden.

Cutout:

Hierbei handelt es sich um ein Freisteller-Tool, mit dem ein Auto Masking möglich ist und darüber hinaus viele Zusatzfunktionen enthalten sind. Während die aktuelle Version etwas teuer ist, wird die Vorgängerversion kostenfrei angeboten.

Ausschneiden 3.0:

Dieses Freisteller-Tool bietet eine große Funktionsvielfalt und etliche Bearbeitungsfunktionen. Leider wird die Einarbeitung hierbei etwas erschwert.

Clipping Magic:

Bei diesem Freisteller-Tool erhalten Sie ebenfalls einen großen Funktionsumfang. Der Algorithmus ist sehr genau und ermöglicht daher sehr gute Freistell-Ergebnisse.

Background Burner:

Dieses Tool ist komplett kostenfrei und bietet eine Funktion zum automatischen Freistellen. Es werden zahlreiche Ersatzhintergründe angeboten. Leider ist der Funktionsumfang etwas eingeschränkt.

InstantMask:

Dieses Programm ist kostenlos, erreicht aber nur durchschnittliche Freistell-Ergebnisse. Die Profi-Version ist recht preisgünstig erhältlich, sorgt aber kaum für eine Verbesserung.

Es lassen sich auch feine Objekte freistellen

Wenn beispielsweise Haare, Fell, Blätter oder aufsteigender Rauch vom Hintergrund freigestellt werden sollen, dann kommen viele Programme an ihre Grenzen. Teilweise benötigen Sie mit Profiprogrammen wie Photoshop mehrere Stunden für eine solche Aufgabe. Mit einem speziellen Freisteller-Tool gibt es die Hilfsmittel Skalpell für sehr scharfe Motivkanten. Diese können am besten markiert werden, wenn der Bildausschnitt zuvor vergrößert wird. Mit dem Radiergummi lassen sich dann auch versehentlich markierte Bereiche wieder löschen. Ebenso gibt es bei einigen Tools die Funktion Haarbürste. Diese ist speziell für Haare oder Fell ausgelegt. Der Programm-Algorithmus erkennt automatisch, dass in diesem Fall nur die einzelnen Haare freigestellt werden sollen.

Gibt es Vor- und Nachteile?

Freisteller-Tools sind schon recht preisgünstig oder sogar kostenlos erhältlich. Der Arbeitsaufwand hält sich in Grenzen. Jedoch müssen Abstriche in Bezug auf die Leistungsfähigkeit und Qualität hingenommen werden. Wenn Sie beispielsweise eine professionelle Bildbearbeitung nutzen, kostet diese nicht nur viel, sondern ist teilweise auch sehr anspruchsvoll zu bedienen. Anstelle eines Freisteller-Tools können Sie aber auch einen professionellen Freistellservice beauftragen. Hier müssen Sie Ihre Fotos mit den gewünschten Anforderungen einfach online hochladen und erhalten dann perfekte Ergebnisse. Zum Testen erhalten Sie Ihre bearbeiteten Fotos zum Teil sogar kostenlos zugesandt. Letztlich müssen Sie selbst entscheiden, ob Sie selbst einen entsprechenden Bearbeitungsaufwand in Kauf nehmen möchten oder sich doch lieber nur um das Fotografieren bemühen möchten. Lassen Sie in diesem Fall einen Freistellerservice für sich arbeiten.

Interesse? Gerne beraten wir Sie ausführlich zu unseren Serviceleistungen und bieten Ihnen einen kostenfreien Testfreisteller an. Kontaktieren Sie uns!

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