Edeka testet mobile payment

edeka PayPal hängt Denn der Ratenkauf ist ein echter Umsatz-Generator paypal

Über mCommerce, also Online-Einkäufe über ein mobiles Endgerät zu tätigen, wurde in diesem Blog bereits vertiefend eingegangen. Ein weiterer Aspekt der zunehmenden Mobilität ist das mobile payment, also das Bezahlen mit einem Smartphone oder mit einem Tablet. In diesem Segment eifern große Unternehmen wie Paypal, Mobilfunk- sowie Kreditkartenunternehmen um die durchsetzungsfähigste Lösung. In die deutschen Läden hat es bisher kaum eine geschafft. Nun testet Edeka mobile payment.

Dagegen startet der Lebensmittelhändler Edeka nun ein Pilotprojekt in Baden-Württemberg, das auch anderen Händlern offen steht. „GO4Q mobile shopping“ wurde von einer kleinen Firma in Baden-Württemberg entwickelt und basiert auf einem QR-Code, der an der Kasse auf einem Display erscheint. Mit dem Smartphone scannt der Kunde den Code ein und autorisiert den Bezahlvorgang mit einer PIN.

Der Kunde muss sich einmalig bei GO4Q registrieren. Dabei wird auch angegeben, was die bevorzugte Zahlungsart ist. Angeboten werden per Lastschrift, per Kreditkarte oder via Paypal. Der gesamte Bezahlvorgang soll maximal 20 Sekunden dauern, das Scannen des QR-Codes vom Display soll die effektivste Methode sein. Wie für den Kunden genügt auch für den Händler eine einmalige Registrierung. Die Kosten pro Transaktion sollen zwischen Gebühren für Kreditkarten und EC-Karten liegen, also bei 0,3 Prozent des Umsatzes.