Die Hollow Man Technik in der Produktfotografie

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In der Modefotografie spielt das Aussehen eine wichtige Rolle. In vielen Fällen werden Textilien einfach nur als Legeware von oben fotografiert. Dabei geht der plastische Effekt verloren.

Schließlich möchte der Kunde wissen, wie beispielsweise ein Kleid fällt und wie es im getragenen Zustand wirkt. Auf einer Schneiderpuppe kommen zwar gewissen Proportionen zur Geltung, jedoch stören beim Anblick das Gestell und der Halsausschnitt. Eigentlich sollte ja nur das Produkt selbst im Mittelpunkt stehen und nicht eine Schneiderpuppe. Selbst wenn ein Model ein Textil präsentiert, kann das Top-Erscheinungsbild dieser Person vom Produkt ablenken. Tatsächlich werden meist nur schöne und schlanke Models verwendet, die durch ihr Aussehen vom Textil ablenken.

Einen festen Bestandteil in der Produkt- und Modefotografie hat die sogenannte Hollow Man Technik. Hierunter werden Hohlkörper bzw. Ghost-Models bezeichnet, wobei hinterher lediglich noch die Umrisse der getragenen Kleidung sichtbar werden. Das Model selbst oder eine Schneiderpuppe wird dabei wegretuschiert.

Hollow Man als besondere Art der Freistellung

In der Modefotografie ist es üblich, dass die meisten Textilien von einem Model präsentiert werden. Nicht immer ist es jedoch in Katalogen oder auf Webseiten erwünscht, die Person mit abzulichten. Es soll lediglich das getragene Textil als Hohlkörper sichtbar sein. In diesem Fall kommt die Hollow Man Bearbeitung zum Tragen.

Es werden in aller Regel immer zwei Fotografien vom Produkt benötigt. Unabhängig davon, ob beispielsweise ein Kleid von vorne auf einer Schneider- oder Schaufensterpuppe bzw. von einem Model getragen fotografiert wird, ist der vom Hals der Puppe oder des Models verdeckte Teil später auf dem Foto nicht sichtbar. Der Halssauschnitt mit dem Innenteil des Textils ist aber besonders wichtig, da das spätere Kleid als Hohlkörper dargestellt werden soll.

Aus diesem Grund wird das Kleid nicht nur von vorne fotografiert, sondern muss auch den Innenteil preisgeben. Hierzu wird es einfach auf links gedreht und wieder auf eine Schneiderpuppe gezogen. Nun kann auch der Halsausschnitt mit dem Label fotografiert und später ausgeschnitten werden.

Ein Freistellservice kann helfen

Das exakte Ausschneiden des fehlenden Hintergrundes einer Hollow Man Aufnahme kann besonders gut von einem professionellen Freistellservice, wie zum Beispiel von freistellen.de, vorgenommen werden. Nicht jeder Fotograf ist in der Lage, mit einem Bildbearbeitungsprogramm ein hundertprozentig passendes Foto zusammenzustellen. Es reicht meist auch nicht, nur die beiden Bilder freistellen. Der eigentliche Bildhintergrund ist ebenfalls zu berücksichtigen.

Wenn dieser neutral dargestellt werden soll, muss auch das Textil selbst noch einmal vom Hintergrund herausgelöst werden. Fotos freistellen ist eine nicht so einfache Aufgabe. Sie kann daher am besten von einem Freistellerservice vorgenommen werden. Die dortigen Spezialisten kennen sich in der Bildbearbeitung am besten aus und können mit ihren Dienstleistungen den Modefotografen wirkungsvoll entlasten.