Amazon-Produktfotos: So müssen sie aussehen

Vom reinen Online-Händler hat sich Amazon längst zu einem der größten und beliebtesten Market Places entwickelt. Für Online-Händler ist es Pflicht, dort mit einigen Produkten präsent zu sein, selbst wenn der eigene Shop gut läuft. Dieses Zusatzgeschäft sollte man sich nicht entgehen lassen. Um mit dem Market Place von Anfang an die Systematik und Struktur des eigenen Angebots zu verweben, hat Amazon einige Anforderungen an die Produktfotos festgehalten. Einige davon sind Empfehlungen, viele andere dagegen verpflichtend. Blog.freistellen.de listet die Anforderungen hier auf, damit Sie, lieber Leser, für die erste Hürde bestens gewappnet sind.

Zunächst zu den Kann-Bestimmungen: Amazon regt an, dass die Bilder in möglichst hoher Auflösung vorliegen. Das ermöglicht die Aktivierung von Zusatzfunktionen wie dem Zoom. Der Kunde kann das Produkt damit viel genauer betrachten. Zudem sind unterschiedliche Betrachtungswinkel von Vorteil. Auch diese helfen, dass Einkaufserlebnis und den Informationsgehalt für den Kunden zu steigern. Last but not least, empfiehlt Amazon Detailansichten. Ist in einem Kleidungsstück eine besonders raffinierte Stickerei? Ist ein Diamant besonders liebevoll in einen Ring gefasst worden? Zeigen Sie dem Kunden jede Faccette Ihres Produkts!

Die Liste von verbindlichen Anforderungen ist ein wenig länger und technischer. Das Produktfoto muss auf der längsten Seite mindestens 500 Pixel messen. Die Zoomfunktion kann ab 1200 Pixel genutzt werden. Das Produkt muss vollständig abgebildet sein (es darf nichts weggeschnitten werden) und muss 80 bis 90 Prozent der gesamten Bildfläche ausfüllen. Text, Ränder, Logos oder Wasserzeichen dürfen ebenfalls nicht auftauchen.

Der Hintergrund muss beim Hauptbild 100 Prozent weiß sein. Eine leichte Schattierung, um das Produkt vom Hintergrund abzuheben ist allerdings erlaubt. Für andere Bilder ist ein Hintergrund erlaubt. Der kann farbig sein oder das Produkt bei der Anwendung zeigen. Text ist jedoch auch hier nur erlaubt, so lange er zur Erklärung des Produkts dient. Ist ein Produkt in unterschiedlichen Farben vorhanden, so muss es für jede Farbe ein eigenes Produktfoto geben. Letztlich muss das Produktfoto im Format jpg vorliegen und im RGB statt im CMYK-Farbmodus. Ist all das erfüllt, steht dem Verkaufserfolg bei Amazon nichts mehr im Wege.