Was bedeutet Schärfentiefe in der Fotografie?

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Interessanterweise gibt es in der Fotografie nur eine einzige Ebene, die scharf auf dem Foto abgebildet wird. Die Bereiche vor und nach dem Objekt können mehr oder weniger scharf abgelichtet sein. Jeder Fotograf hat die Möglichkeit, den Schärfenbereich individuell festzulegen. Dabei spielt es keine Rolle, ob er das gesamte Foto überall möglichst scharf abbilden möchte oder nur das Motiv. In der Produktfotografie soll das eigentliche Motiv, welches angeboten oder zur Schau gestellt wird, scharf sein. Insoweit ist es nützlich, mit der Schärfentiefe etwas zu spielen.

Was ist eigentlich die Schärfentiefe?

In einem Beispiel besitzt eine Kamera ein Objektiv mit einem Blendenbereich von F2.8 bis F11.0. Bei einem gleichen Aufnahmeabstand zum fotografierten Objekt und einer Blendeneinstellung von beispielsweise F8.0 erhalten wir eine Schärfentiefe, die mit einer kurzen Brennweite, also einem Weitwinkelbereich, höher ist, als mit einer lange Brennweite, wie dem Telebereich.

Dies bedeutet, dass mit einer kurzen Brennweite das gesamte Bild, also der Vorder- und Hintergrund scharf abgebildet wird. Der Hintergrund verschwimmt bei einer langen Brennweite in Unschärfe und hebt das fotografierte Objekt somit deutlich hervor. Ebenso kann auch der Vordergrund unscharf abgelichtet werden.

Diese Eigenschaft machen sich Fotografen zunutze, um perfekte Produktbilder zu erstellen. Jedoch gehört hierzu ein wenig Übung, da insbesondere bei etwas größeren Objekten die hinteren Bereiche schnell ebenfalls unscharf abgelichtet werden. Insoweit muss der Schärfentiefebereich sehr sorgfältig gewählt werden. Idealerweise sollten mehrere Aufnahmen erstellt werden, um das perfekte Fotos auswählen zu können. Mit unterschiedlichen Objektiven oder bei Zoomobjektiven mit verschiedenen Zoombereichen, kann der Fotograf ebenfalls etwas experimentieren.

Kurzum müssen für die Schärfentiefe die Faktoren
• Blende,
• Entfernung zum Motiv und
• Objektivbrennweite
berücksichtig werden.

Wie können solche Aufnahmen freigestellt werden?

Wenn sowohl der Vordergrund als auch der Hintergrund in Unschärfe zerfließt, wird letztlich nur das gewünschte Objekt scharf abgebildet. Um später ein solches Motiv einfacher freizustellen, sollte ein Hintergrund gewählt werden, von dem sich das Objekt deutlich davon abzeichnet. Hierbei kann es sich um einen verschwommenen dunklen oder sehr hellen Hintergrund handeln. Letztlich kommt es auch auf die Farbe des Motivs an, welches herausgestellt werden soll. Bei professionellen Bildbearbeitungsprogrammen kann mit verschiedenen Effektebenen gearbeitet werden. Wer hierzu nicht die Zeit oder in der Bedienung einer solchen Software Probleme hat, kann aber auch einen professionellen Freistellservice, wie zum Beispiel auf freistellen.de beauftragen. Die vorbereiteten Fotos müssen lediglich auf den Server des Anbieters hochgeladen werden. Entsprechend der Auftragswünsche werden diese dann entsprechend umgesetzt. Vorteilhaft ist, dass hierdurch viel Zeit und letztlich auch Geld gespart wird.