Pixelgrafik vs. Vektorgrafik: Ein Vergleich

Im Bereich der Produktfotografie wird fast ausschließlich auf Pixelgrafiken gesetzt. Das ist auch völlig in Ordnung so, scheinen sie doch die derzeit bestmögliche Lösung. Bei anderen Gestaltungselementen wie zum Beispiel Diagrammen, Firmenlogos, geometrischen Figuren oder etwa Schriften sind Pixelgrafiken nicht die beste Variante. Hier sollten Sie auf Vektorgrafiken setzen und blog.freistellen.de erklärt auch warum.

Zunächst soll einmal die Frage beantwortet werden, was eine Vektorgrafik überhaupt ist. Vektoren enthalten Informationen über Linien und Kurven, welche sich zu einem Bild zusammensetzen. Es ist also, wenn man so will, eine geometrische Grafik. Ein Pixelgrafik auf der anderen Seite besteht aus vielen kleinen Bildpunkten.

Und genau da liegt der Nachteil der Pixelgrafik oder auch der Vorteil der Vektorgrafik. Bei einer Skalierung, als Beispiel nehmen wir eine Vergrößerung, ist der Qualitätsverlust bei einer Vektorgrafik sehr gering, bisweilen mit dem bloßen Auge kaum sichtbar. Bei einer Pixelgrafik werden hingegen die Bildpunkte immer weiter auseinandergezogen, sodass sie zum einen ein unscharfes Bild wiedergeben und zum anderen die Räume zwischen den Pixeln sichtbar werden lassen.

Die einzelnen Linien und Kurven, die eine Vektorgrafik beschreiben sind in der Regel einfach nachträglich zu bearbeiten. Auch Text kann im Normalfall direkt bearbeitet werden. Das weiteren hat eine Vektordatei gute Kompresssionseigenschaften. Die Datei ist viel kleiner als bei einer Pixelgrafik, da nicht jeder Bildpunkt einzeln gespeichert wird.

Ein Nachteil ist allerdings, dass Vektorgrafiken nur mit speziellen Programmen bearbeitet werden können. Andernfalls werden sie automatisch in Pixelgrafiken umgewandelt. Dennoch sind die Anwendungsbereiche vielfältig. Gern genommen werden Vektorgrafiken bei Print-Publikationen oder technischen Zeichnungen, doch auch im Internet sind sie immer häufiger zu finden.