Fehlervermeidung bei der Produktfotografie

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Nur bei einem Beleuchtungstypen bleiben

Wenn ein Produkt auf einem Aufnahmetisch oder auf einer Hohlkehle fotografiert wird, sollte immer dieselbe Beleuchtung eingesetzt werden. Hierbei geht es darum, dass jede Beleuchtung eine andere Farb- und Wärmeintensität besitzt. Der größte Unterschied ergibt sich bei der Verwendung von künstlichem oder natürlichem Licht.

Blitzlicht am besten vermeiden

Eine ununterbrochene Beleuchtung eignet sich für die Produktfotografie am besten. Ideal ist das natürliche Tageslicht und zwar an einem leicht bewölkten Tag in der Mittagszeit. Ansonsten kommen nur gute Fotoleuchten in Betracht, wobei auch hier nur gleiche Modelle eingesetzt werden sollten. Für zusätzliche Aufheller können aber Weißer Karton oder Styroporplatten verwendet werden. Damit lassen sich auch schwer zugängliche Bereiche aufhellen.

Das Stativ als wichtigstes Fotozubehör

Bei der Belichtung sind häufig lange Belichtungszeiten erforderlich. Damit es hierbei zu keinen Verwackelungen kommt, sollte auf jeden Fall ein Stativ eingesetzt werden. Dies sollte auch beherzt werden, wenn eine Kamera mit einem guten Bildstabilisator ausgestattet ist. Für die Produktfotografie reichen häufig auch kleine Tisch- oder Klemmstative vollkommen aus.

Der wichtige Bildhintergrund

Viele professionelle Onlineshops setzen einen schneeweißen Hintergrund voraus. Bei einem Fototisch kann meist eine weiße Hohlkehle installiert werden. Damit lässt sich schon ein sehr guter Kontrast vom Motiv zum Hintergrund erzielen. Ist das Motiv jedoch sehr hell, sollte dagegen an einen dunkleren Hintergrund gedacht werden. Ideal ist natürlich das spätere Freistellen infolge einer Bildbearbeitung. Hierauf haben sich viele Unternehmen, wie zum Beispiel freistellen.de spezialisiert.

Die eigene Kamera beherrschen

Jeder Fotograf sollte seine Kamera beherrschen. Dabei ist es wichtig, sich nicht nur auf die Automatikfunktionen zu konzentrieren, sondern insbesondere auf die manuellen Einstellungen. Am besten lernt jeder seine Kamer durch Experimentieren kennen. Dank der digitalen Fotografie fallen bei der Fotoerstellung auch keine Entwicklungskosten an. Misslungene Aufnahmen wandern anschließend in den virtuellen Papierkorb auf dem Rechner.

Blende und Weißabgleich

Um flexibel auf alle möglichen Fotosituationen vorbereitet zu sein, sollte die Kamera in der Lage sein, den Blendenwert individuell festzulegen. Die meisten Kompakt-, System- und natürlich Spiegelreflex-Kameras unterstützen dieses Feature. Wie bekannt sorgen ein kleiner Blendenwert für eine geringe Tiefenschärfe und ein hoher Blendenwert für eine große Tiefenschärfe. Jedoch steht ein kleiner Blendenwert aber für eine große Blendenöffnung und ein große Wert für eine kleine Blendenöffnung. Dies sollte sich jeder verinnerlichen.

Der Weißabgleich ist immer dann wichtig, wenn mit künstlichem Licht gearbeitet wird. Hierbei kann es zu Farbverfälschungen kommen. Damit Weiß auch wirklich Weiß abgelichtet werden kann, muss die Kamera daran abgeglichen werden. Mit einer grauen Pappkarte kann der Weißabgleich bei den meisten Kameras selbst vorgenommen werden.

Keine Reflexionen auf dem Motiv erzeugen

Gerade bei der Produktfotografie und im Bereich von Schmuck und Armbanduhren können viele Motive stark reflektieren. Abhilfe geben schwarze Pappkartonstücke, die so vor dem Motiv platziert werden, dass sich die Beleuchtung nicht im Motiv spiegeln kann. Eine weitere Möglichkeit, Reflexionen zu vermeiden, stellt ein Lichtzelt dar. Hier wird die Beleuchtung von außen gegen das weiße Nylongewebe gerichtet und sorgt für ein besonders weiches und reflexionsfreies Licht.

Zeit nehmen bei der Aufnahme

Jeder Fotograf sollte sein Set sorgfältig aufbauen. Dies kann durchaus etwas Zeit in Anspruch nehmen. Jedoch sorgt ein gutes Fotoset auch dafür, dass die späteren Aufnahmen professioneller wirken und nicht allzu viel mit einer Bildbearbeitung nachbearbeitet müssen. Dies spart immerhin wieder viel Arbeitszeit.

Foto: Shutterstock