Welche Vorteile bietet die 360 Grad Produktfotografie?

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Sehr beeindruckende Aufnahmen verspricht die 360 Grad Produktfotografie. Hierbei handelt es sich nicht um extreme Weitwinkel- oder gar Panoramaaufnahmen, sondern um eine besondere Form der Fototechnik. Maßgeblich ist, dass der Betrachter von seinem Standpunkt einen kompletten Rund-um-Blick genießt. Dabei muss unterschieden werden, ob sich der Betrachter räumlich im Mittelpunkt befindet oder das Objekt von allen Seiten betrachtet werden kann.

Welche Einsatzgebiete hat die 360 Grad Produktfotografie?

Stellen Sie sich als Verkäufer hochwertiger Immobilien, Wohnungseinrichtungen oder teurer Kraftfahrzeuge vor, Sie möchten diese auf einer Webseite dem potenziellen Käufer zum Anfassen nah vorstellen. Die 360 Grad Produktfotografie geht weit über ein normales Produktfoto hinaus. Im Beispiel einer hochwertigen Pkw-Innenausstattung kann der Betrachter mit der Maus die Betrachtungsrichtung individuell wählen. So kann er sich nicht nur das Armaturenbrett mit den Bedienelementen ansehen, sondern auch gleich die elegant verkleideten Seitentüren. Selbst ein Blick auf die Ledersitze und sogar auf den hinteren Fahrzeugbereich ist von seinem Standpunkt aus möglich. Je nach Komplexität sind bei der 360 Grad Produktfotografie aber nicht nur normale Rundum-Blicke möglich, sondern auch Betrachtungswinkel nach oben und nach unten. Durch diese Art der Fotografie wird ein Produkt zum Greifen nah.

Eine andere Form stellt die Möglichkeit dar, ein Produkt von allen Seiten betrachten zu können. So kann der Kunde sich sein Lieblingsprodukt von allen Seiten genau ansehen, ehe er sich zum Kauf entschließt. Mit den heutigen Darstellungstechniken für Webseiten sind solche Aufnahmen problemlos möglich.

Wie werden 360 Grad Panorama-Aufnahmen gefertigt?

Um einen Betrachtungswinkel von 360 Grad abzudecken, müssen etliche Einzelaufnahmen gefertigt werden, die an den Rändern jeweils einen großzügigen Überlappungsbereich bieten. Wichtigste Voraussetzung ist ein gutes Stativ, welches idealerweise mit einem Panoramakopf ausgestattet ist. Damit es später nicht zu räumlichen Verzerrungen kommt, sollte die Kamera nicht mittig auf dem Stativgewinde angeschraubt sein, sondern an einem Nodalpunktadapter befestigt werden. Dieser ist so ausgelegt, dass sich auch wirklich die Aufnahmeebene des Fotosensors der Kamera mittig über dem Stativgewinde befindet, also auch direkt in der Mitte des Stativs. Bei der normalen Stativbefestigung ragt das Objektiv bzw. der Sensor weit über den Mittelpunkt des Stativs heraus.

Die einzelnen Aufnahmen werden hinterher mit entsprechender Panorama-Software zusammengesetzt. Im Ergebnis erhält der Fotograf einen beeindruckenden 360 Grad Rundumblick. Da die Software wegen der Überlappungen mindestens ein Viertel des oberen und unteren Bildbereiches abschneidet, lohnt es sich, die 360 Grad Aufnahmen im Hochformat zu schießen.

Zu beachten ist, dass sich während dieser aufwändigen Fotosession nicht die Lichtverhältnisse stark ändern sollten.

Etwas anders ist die 360 Grad Produktaufnahme

Um ein Objekt von allen Seiten betrachten zu können, muss dieses auf einen Drehteller gesetzt werden. Um einen neutralen Hintergrund zu bekommen, kann ein Lichtzelt oder eine weiße Hohlkehle verwendet werden. Schön ist es, wenn ein Drehteller mit Stepp-Motor verwendet wird, der das Objekt immer eine kleine Drehung weiterdreht. Nach jeder Drehung erfolgt eine Aufnahme. Dabei kann eine interessante 360 Grad Rund-um-Sicht erfolgen.

360 Grad Aufnahme freistellen

Damit vom eigentlichen Produkt störende Hintergründe den Betrachter nicht ablenken, lohnt es sich, das Motiv vom Hintergrund freizustellen. Am einfachsten ist es, einen professionellen Freistellservice, wie zum Beispiel freistellen.de zu beauftragen, der sämtliche 360 Grad Einzelaufnahmen vom Hintergrund loslöst. Mit den bearbeiteten Einzelaufnahmen kann hinterher mit der Panoramasoftware eine beeindruckende 360 Grad Produktpräsentation erstellt werden.

Foto: Selin Aydogan