Online Shops: Fast 80 Prozent nutzen Marktplätze

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Die deutschen Online Shops können sich der Macht von Marktplätzen nicht entziehen. Der aktuelle Onlinehandel-Konjunkturindex zeigt, dass 78 Prozent der Händler ihre Ware nicht nur im eigenen Online Shop, sondern auch auf Marktplätzen anbieten. 22,5 Prozent verzichten sogar ganz auf einen eigenen Online Shop.

Warum sind Marktplätze so attraktiv? Ein Online-Händler benötigt quasi nur die Ware und muss sich darum kümmern, Bestellungen abzuarbeiten. Infrastruktur und Technik beschäftigt ihn nicht, das übernehmen die Marktplätze. Zudem gewinnt ein Online Shop über die Marktplätze extrem an Reichweite und man wird leichter gefunden. Natürlich gibt es auch negative Seiten. Viele Händler beklagen hohe Gebühren und Provisionen. Man muss sich darüber im klaren sein, sich in eine relativ hohe Abhängigkeit zu begeben. Zudem herrscht ein hoher Rabattdruck, da die Preise völlig transparent sind. Ein Kunde kann sich ganz einfach alle Angebote zu einem Produkt anzeigen lassen und preislich nach dem günstigsten sortieren lassen.

Die beliebtesten Marktplätze sind Ebay und Amazon. Über 60 Prozent der an Marktplätzen aktiven Online-Händler verkaufen dort. Weit abgeschlagen auf Rang drei findet sich das Portal Rakuten mit 37 Prozent wieder. Die Hälfte aller Transaktionen in Deutschland wird über diese drei Markplätze abgewickelt. „Die Plattformen sind für viele Unternehmen attraktiv“, sagte Stephan Tromp vom HDE. Hinsichtlich der negativen Seiten ergänzt er: „Das Für und Wider muss jeder Händler für sich selbst abwägen. Das muss in das Gesamtkonzept und zu den angebotenen Waren passen.“